• Ningaloo Reef und Cape Range National Park

    “Der schlaue Reisende macht sich in Exmouth den Kühlschrank voll und fährt direkt weiter in den Cape Range National Park” steht im Rough Guide.

    Ganz so konnten wir das nicht machen, weils dort kein Internet gibt und wir ja schließlich eine kleine Homepage haben. Nach einer kurzen Nacht in Exmouth ging es also in den Cape Range National Park, der auf der anderen Seite der Halbinsel liegt (von Exmouth aus gesehen).

    Es gibt hier kein Free Camping, stattdessen ist der Park voller kleiner Campingplätze (3-7 Campervans passen da jeweils hin).

    Die Plätze muss man buchen – kostet allerdings nur 7$ pro Nase. Dafür kriegt man “Prime Real Estate”, wie es die Rangerdame nannte: Direkter Strandzugang, die saubersten und tollsten Plumpsklos, die ich jemals gesehen habe (es war eine Wucht!) und seine Ruhe.

    Als wir auf unseren Campingplatz “T-Bone” fuhren, lernten wir zwei Engländer kennen, die ebenfalls mit dem Campervan unterwegs sind.

    “Eigentlich wollten wir nur eine Nacht bleiben” sagten sie zu uns. “Heute ist unsere 10. Nacht”.

    Wir lachten, weil wir ja auch nur eine Nacht bleiben wollten.

    Und 3 blieben.

    Absolutes Highlight!

    Es fiel uns zwar schwer, vom wunderschönen Campingplatz wegzufahren, aber ein bißchen will man den Park ja erkunden. Also sahen wir uns Schluchten an und Strände und schnorchelten im Ningaloo Reef (tauchen war nicht wg. Seegang). Ein Tipp: Es lässt sich SUPER schnorcheln. Noch ein Tipp: Leiht Euch bloß nicht die Brillen vom Tourism Center. Die sind Müll.